Fragen und Antworten

Was tut GetMyData.de für mich?

  • GetMyData.de macht automatisiert Ihren datenschutzrechtlichen Auskunftsanspruch gegenüber Anbietern geltend.
  • GetMyData.de macht Ihren datenschutzrechtlichen Löschungsanspruch - wenn von Ihnen gewünscht - gegenüber Anbietern geltend.
  • Die angeschriebenen Anbieter müssen die verlangte Auskunft erteilen. Die angeschriebenen Anbieter müssen Ihre Daten löschen, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.
  • GetMyData.de berät nicht rechtlich und nimmt keine Rechte wahr. Wir stellen ein standartisiertes Formular zur Verfügung. Sie füllen dieses aus und versenden die Anfrage.

Wie nutze ich GetMyData.de?

  • GetMyData.de erstellt für Sie automatisiert eine E-Mail an den von Ihnen gewählten Anbieter in Schritt 1, mittels der Sie ihn auffordern, Ihnen vollständig Auskunft über Ihre personenbezogenen Daten zu erteilen und/oder diese zu löschen.
  • In dieser E-Mail werden die von Ihnen in Schritt 2 eingegebenen Daten eingefügt. Im Übrigen handelt es sich bei der E-Mail um ein Standardformular.
  • Sie erhalten eine Kopie der an den Anbieter versandten E-Mail an die von Ihnen angegebene E-Mail-Adresse (Schritt 3).

Was tun, wenn ein Anbieter behauptet, er bräuchte mehr Angaben und Daten über die anfragende Person?

Manche Anbieter behaupten, die von Ihnen mitgeteilten Daten, d.h. Vor- und Nachname, Adresse und E-Mail-Adresse würden nicht ausreichen, um bestimmte Personen im System aufzufinden. Dies ist schlicht falsch oder eine Schutzbehauptung.
Zugegeben: Es mag bei einem großen Händler Kunden geben, die dieselben Vor- und Nachnamen haben. Aber: Spätestens in Kombination mit der E-Mail-Adresse ist der Kunde im System auffindbar. Kommt dann noch die Adresse dazu, bestehen keine Zweifel.
Also: Behauptet ein Anbieter, die von Ihnen mitgeteilten Daten würden nicht ausreichen, Sie im System zu finden oder zuzuordnen, raten wir Ihnen zur Beschwerde beim zuständigen Landesdatenschutzbeauftragten.

Was tun, wenn Anbieter behaupten, eine Anfrage per E-Mail sei zu unsicher oder formal nicht ausreichend?

Diese Behauptung von manchen Anbietern ist schlicht falsch und rechtswidrig. § 34 BDSG sieht für Auskunftsverlangen gerade keine Form vor. Nur so ist es jedem Verbraucher einfach möglich, seinen Auskunftsanspruch umzusetzen.

Weigern Sie Anbieter trotzdem? Beschweren Sie sich beim zuständigen Landesdatenschutzbeauftragten.

Biespiele:

ING-DiBa AG antwortet z.B. mit dieser Schutzbehauptung: "Ihren Auftrag können wir auf diesem Weg leider nicht entgegennehmen, da die vertrauliche Übermittlung der Informationen per E-Mail nicht sichergestellt werden kann.
Um Ihnen gemäß Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) Auskunft über die zu Ihrer Person gespeicherten Daten zu geben, lassen Sie uns bitte einen Auftrag schriftlich auf dem Postweg zukommen. Unsere Adresse lautet: ING-DiBa AG, 60628 Frankfurt am Main.


PayPal antwortet z.B. so: "Vielen Dank für Ihre Anfrage an PayPal. Mein Name ist N***.
Sie schreiben uns von einer E-Mail-Adresse, die nicht in Ihrem PayPal-Konto hinterlegt ist. Deshalb können wir Ihnen leider keine kontospezifischen Auskünfte über Ihr PayPal-Konto geben.
Schicken Sie uns die E-Mail einfach noch einmal von Ihrer registrierten E-Mail-Adresse. Alternativ können Sie die E-Mail-Adresse, von der Sie uns jetzt schreiben in Ihrem PayPal-Konto unter "Mein Profil" hinzufügen und bestätigen. Danach schicken Sie die E-Mail bitte ebenfalls erneut an uns.
Wir freuen uns bereits auf Ihre nächste E-Mail!


Was tun, wenn Anbieter auf Auskunftsverlangen überhaupt nicht reagieren?

Anbieter müssen Ihnen die gewünschte Auskunft erteilen. Eine Frist von 14 Tagen reicht hierfür völlig. Immerhin haben die meisten Anbieter die Daten ihrer Kunden in ihren Systemen gespeichert und können leicht Auszüge daraus übersenden oder zumindest die im System gespeicherten Daten mitteilen.
Also: Reagiert der Anbieter nicht innerhalb der gesetzten Frist, raten wir Ihnen zur Beschwerde beim zuständigen Landesdatenschutzbeauftragten.

Was tun, wenn Anbieter nicht oder nicht fristgemäß antworten?

  • Wählen Sie den Anbieter (Schritt 1) aus.
  • Wählen Sie die Vorlage "Beschwerde beim Datenschutzbeauftragten" (Schritt 2) aus.
  • Füllen Sie die Felder in der Datenbox aus.
  • Klicken Sie auf den Button „Beschwerde absenden“. Fertig! Schon wird ein fertiges Beschwerdeschreiben via E-Mail an den zuständigen Landesdatenschutzbeauftragten versandt.
  • Eine Kopie dieser E-Mail geht an Sie.